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Auszüge aus dem Ur-Manuskript "Neue und alte Techniken der Radierung und der Edeldruckverfahren" von 1997 (vor der ersten Auflage) - ohne Abbildungen, Ergänzungen und Tabellen

Informationen zur aktuellen Buchausgabe (5.Auflage 2006) finden Sie am Ende dieser Seite oder hier

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Ätzen von Weichgrundplatten

www.ätzradierung.de

Wie bei der Strichätzung müssen Sie die Stellen, die am dunkelsten werden sollen, zuerst freilegen. Diese müssen am längsten und tiefsten geätzt werden. Durch Stufenätzungen können Sie verschiedene Graustufungen erzeugen.

Die besten Ätzergebnisse ergeben sich beim Ätzen mit dem Holländischen Bad, das den Weichgrund am wenigsten angreift. Salpetersäure ist zu aggressiv und ätzt den Weichgrund evtl. durch. Ausserdem werden die Texturen nur in den dunklen Stellen stark geätzt, die Lichter werden kaum erreicht. Verdünnen Sie die Ätzlösung etwas, damit beim Ätzen keine zu hohen Temperaturen entstehen. Bei zu starker Wärmeentwicklung könnte sich der Weichgrund ablösen. Mit dem Holländischen Bad erreichen Sie eine viel ausgeprägtere Halbtonpalette. Für Zinkplatten ist Salpetersäure eher zu empfehlen.


buchtitel

Das Buch wurde mehrmals erweitert, korrigiert und ergänzt:


Neue und alte Techniken der Radierung und der Edeldruckverfahren
Tipps, Tricks, Anleitungen und Rezepte aus fünf Jahrhunderten
erfahren, erlesen, erfunden und gesammelt von Wolfgang Autenrieth

* Fünfte Auflage 2006
* 228 Seiten
* 120 Abbildungen & 13 Tafeln
* 650 g
* 29,5 x 21 cm
* 29 €uro
* isbn 3-00-016757-9

* Probeseiten:
* Grundlagen (PDF)
* Reservage (PDF)
* Edeldruckverfahren (PDF)
* Chemikalienverzeichnis (PDF)
* Inhaltsverzeichnis (PDF)
* Bewertungen bei Amazon
* Leserkommentare

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Vorsicht - Chemie! Die angegebenen Chemikalien sind zum Teil krebserzeugend und lebensgefährlich giftig!! Die Anwendung der Rezepte erfolgt auf eigene Gefahr. Lesen Sie unbedingt das Kapitel: Vorsicht Chemie! sowie Impressum, Copyright, Warnhinweise und Disclaimer
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