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Neue und alte Techniken der Radierung und Edeldruckverfahren

Umfangreichere Informationen finden Sie im Buch.
Sie erhalten das Buch in der mehrfach erweiterten 6.Auflage 2010 mit 230 Seiten
bei Amazon, im Buchhandel oder versandkostenfrei (BRD) im Direktversand
ISBN 978-3000-356-193

 

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Inhaltsübersicht
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Belichten und Entwickeln der Tiefdruckplatte

www.ätzradierung.de
  1. Belichten Sie die beschichtete Tiefdruckplatte mit einem Negativ

  2. Zum Belichten von Bichromatschichten empfiehlt ABC Leuchtstoffröhren, deren Emmisionsmaximum bei einer Farbtemperatur von 420 nm liegt.

  3. Entwickeln Sie in Wasser bzw. bei der Blaulack-Kopie in Spiritus. Beim Entwickeln gelten dieselben Tips, wie beim Fotogummidruck auf Seite 61 und der Chromeiweißkopie auf Seite 65

  4. Die Schicht härten Sie in einer Lösung aus 25 ml 37%-iger Formalinlösung auf 1 Liter Wasser
    (= 3%-ige Formaldehydlösung).
    Baden Sie die Platte 1 min darin und trocknen
    Vorsicht! Formalin steht im Verdacht, krebserzeugend zu sein!

Retuschieren fehlerhafter Stellen

www.ätzradierung.de

Fehlerhafte Stellen retuschieren Sie vor der Ätzung mit Abdecklack. Sonst verwenden Sie die Methoden ab S.71

Ätzen

www.ätzradierung.de

Die Ätzung erfolgt in mehreren Stufen:

  1. Anätzen

  2. Zuerst ätzen Sie die Tiefdruckplatte an. Dabei werden die nicht abgedeckten Flächen geringfügig vertieft.

  3. Mittelätzung

  4. a)Waschen Sie die Tiefdruckplatte mit Waschmittel ab und entfetten sie gründlich. Dies geschieht durch Ausreiben mit Sägespänen, die das an der Platte haftende fetthaltige Waschmittel aufsaugen. oder durch Auswaschen mit fettlösender Lauge bzw. Schlämmkreide.

  5. b)Färben Sie die Tiefdruckplatte mit einer glatten Kunststoffwalze und Farbe wie einen Hochdruckstock ein. Auf diese Farbschicht stauben Sie Asphaltstaub, Kolophonium oder spezielles Ätzschichtpulver auf. Mit Preßluft wird der überflüssige Staub von den tieferen Stellen, an denen keine Farbe haftet, weggeblasen.

  6. c)Erwärmen Sie die Tiefdruckplatte sachte und wiederholen das Einstauben. Nun wird nochmals abgeblasen und die Platte so erhitzt, dass das Staubpulver schmilzt und eine säurefeste Schicht ergibt. Dieses Verfahren schützt die Lichter vor dem Wegätzen.

  7. d)Die Mittelätzung wird mit einer etwas stärkeren Säure durchgeführt.

  8. Tiefätzung

  9. Für die Tiefätzung verfahren Sie wie bei der Mittelätzung, dh. Abwaschen - entfetten - einfärben - einstauben - einbrennen, nur dass die Farbe nun etwas stärker mit Leinöl vermischt wird.

  10. Rundätzung

  11. Es folgt die Rundätzung, dabei wird die Tiefdruckplatte so eingefärbt, dass die Farbe nur den bei der Tiefätzung entstandenen Grat freilässt, der nun weggeätzt werden soll.

  12. Zwischenätzung und Reinätzung

  13. Es folgen noch die Zwischenätzung und Reinätzung mit strengerer Farbe, d.h. Farbe mit weniger Leinölanteil. Am Schluß soll die Zeichnung konisch auf der Platte stehen.

  14. Gedruckt wird als Hochdruck.


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    Neue und alte Techniken der Radierung und Edeldruckverfahren
    Tipps, Tricks, Anleitungen und Rezepte aus fünf Jahrhunderten
    erfahren, erlesen, erfunden und gesammelt von Wolfgang Autenrieth

    * 6. erweiterte Auflage 2010
    * 230 Seiten
    * 120 Abbildungen & 13 Tafeln
    * 700 gr
    * 29,5 x 21 cm
    * 29 €uro
    * ISBN 978-3-00-035619-3

    * Bezugsquellen

    Leseproben(PDF):
    * Grundlagen
    * Reservage
    * Edeldruckverfahren
    * Chemikalienverzeichnis
    * Inhaltsverzeichnis

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